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Erschienen am 02.03.2018
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Von Norbert Peschke
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Neun Jahrhunderte, erzählt in einem Jahr - Teil 9: Die Zeit des Franzosenkaisers.

Zwickau.

Der französische Kaiser Napoleon Bonaparte (1769-1821), der mit seinen Truppen schon große Teile Europas besetzt hatte, begann 1806 mit dem 4. Koalitionskrieg seinen Feldzug gegen Preußen, das unter anderem mit Sachsen und Russland verbündet war. Und schon hatte auch Zwickau wieder große Probleme ...

In der Geschichte der Stadt bis 1815 gibt es zig Truppendurchmärsche und Einquartierungen von Armee-Einheiten. So lagerten vom 5. bis zum 13. Dezember 1805 der sächsische Generalstab und die Feldbäckerei auf dem Dürren Anger. Am 25. September 1806 brachen die in Zwickau verbliebenen Truppen unter dem Befehl von Oberst Winter nach Thüringen auf, um sich im Kampf gegen die französische Armee mit den Preußen zu vereinigen. Am 14. Oktober fanden die Schlachten bei Jena und Auerstedt statt, an denen sich auch 22.000 Sachsen beteiligten. Die Franzosen gewannen beide. Später unterzeichneten Kurfürst Friedrich August III. und Napoleon I. den Friedensvertrag von Posen. Sachsen wurde ein Verbündeter Frankreichs. Von der dem Land auferlegten Kontribution musste Zwickau 6000 Taler zahlen.

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Während der zahlreichen folgenden Durchzüge und Einquartierungen musste Zwickau große Opfer bringen. So kam vom 13. bis 17. Dezember 1806 General Carl Philipp Joseph von Wrede mit der gesamten bayerischen Armee (13.000 Mann) aus Schlesien durch Zwickau - um nur ein Beispiel zu nennen. Für die Verwundeten mussten Hospitäler eingerichtet werden, so auch im Gewandhaus und im Georgenhospital. Die Versorgung der Truppen und der bewachten Gefangenenzüge brachte große Not im Leben der Zwickauer Bevölkerung mit sich.

Am 5. November 1809 feierten die Zwickauer nach dem vorläufigen Wiener Friedensabschluss vom 14. Oktober ein Dankesfest. Doch der Frieden dauerte nicht lange. Vom 13. März bis Ende Juni 1812 zog das 150.000 Mann starke 4. Korps der Großen Armee Napoleons unter Führung des italienischen Vizekönigs Eugene-Rose de Beauharnais, Stief- und Adoptivsohn Napoleon I., über die Fernstraße Thüringen-Ostsachsen-Polen durch Zwickau nach Russland. Lieferungen für Soldaten und Spanndienste für das umfangreiche Fuhrwerk waren erforderlich. Am 16. Mai 1812 frühstückte dann Kaiser Napoleon höchstpersönlich mit seiner Ehefrau Marie Louise im Haus des Bürgermeisters, Hofrat Carl Wilhelm Ferber, in der Scheergasse. Nach dem Brand von Moskau musste sich die napoleonische Armee geschlagen zurückziehen. Ab Ende Januar zogen Reste der Großen Armee durch Zwickau. Viele Verwundete und Kranke mussten dabei im Spital und auch im Gewandhaus gepflegt werden.

Auf dem Weg von Mainz nach Dresden kam Napoleon am 3./4. August 1813 erneut durch Zwickau. Ihm folgte ein bayerisch-französisches Korps. Am 9. September zog der in russischen Diensten stehende spescächsische General Johann Adolf Freiherr von Thielemann mit einem Kavalleriekorps durch. Die französischen Gefangenen, die bis 22. September 1813 hier eintrafen, wurden meist im Niederen Magazin untergebracht. Weitere Durchzüge folgten. Am 4. Oktober 1813 marschierten 18.000 Österreicher unter Fürst Moritz von Liechtenstein ins Erzgebirge, wovon 2000 in Zwickau lagerten. In den folgenden zwei Tagen folgten noch 70.000 Mann unter dem Prinzen August von Preußen, die außer in Zwickau auch in Planitz, Pöhlau und Marienthal untergebracht werden mussten. Wegen der ungeheuren Massen kam es in diesen Tagen zu umfangreichen Plünderungen.

Ab 12. Oktober 1813 zogen alle Truppen in Richtung Norden ab. Nach der Völkerschlacht bei Leipzig wurden wieder zahlreiche Verwundete beider Kriegsparteien in Zwickau gepflegt. Neben Hospital und Siechenhaus waren sie in Gewandhaus, Niederem Magazin, Lyzeum, Gasthof "Zum Wilden Mann" und sogar Bürgerhäusern untergebracht. Als eine Typhusepidemie ausbrach, das sogenannte Russische Fieber, starben 376 Zwickauer und 380 der Verwundeten und Gefangenen. Am 17. Oktober 1813 logierte der preußische Minister und Reformer Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein bei Hofrat Ferber, dem Gastgeber der Prominenten in diesen schlimmen Zeiten. Mit ihm reisten der preußische Gelehrte und Staatsmann Wilhelm von Humboldt, Bruder des Forschers Alexander von Humboldt, der Engländer George Hamilton-Gordon, 4.Earl of Aberdeen (1784-1860), und der Schwede von Bild.

Am 11. Februar 1814 fand die Fahnenweihe des im Januar aufgestellten 2. Landwehrbataillons statt, das fünf Tage später ins Feld nach Flandern zog. Die Landwehrmänner waren durch das Los bestimmt worden und kehrten am 7. Juni 1814 in die Heimat zurück. Bis zum Frühjahr 1814 forderte der Typhus das Leben von weiteren 260 Einheimischen und 48 Soldaten.

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Mitte Dezember besetzten preußische Okkupationstruppen des 2.Elblandwehr-Regiments - im Zuge der Okkupation Sachsens, das als französischer Verbündeter und damit Kriegsverlierer galt - auch Zwickau. Das Infanterie-Regiment Prinz Maximilian kam aus dem Feld zurück. Dessen 3. Bataillon wurde bis 1821 in Zwickau stationiert.

Vom 15. Mai bis zum 29. August 1815 marschierten die Russen wegen der Rückkehr Napoleons von der Insel Elba wieder durch Zwickau in Richtung Frankreich. Vom 15. Oktober bis zum 6. Dezember kamen sie nach der siegreichen Schlacht von Waterloo zurück. Am 25. Mai logierten der russische Feldmarschall Graf Michael Andreas Barclay de Tolly und der russische Generalleutnant Hans Karl von Diebitsch-Sabalskanski in der Muldestadt, und am 17. August stieg der in russischen Diensten stehende Generalleutnant Prinz von Württemberg Paul Karl Heinrich Friedrich August im "Goldenen Anker" ab.

Insgesamt hatten die letzten Kriegsjahre die Stadt 243.319 Taler gekostet, davon 45.493 Taler für die alliierten Truppen.

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